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Kurzmitteilungen

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Eckdaten
Julia Nastasi, geborene Hasselmann, geboren am 22.03.1978
nahe Heidelberg
Hier lebe ich nun seit Oktober 2002.
Hannover
Und hier komme ich ursprünglich her, da hab ich auch mein schönes Hochdeutsch her ;-)
Kirche
Sandhausen, unsere schöne Gemeinde, in der ich auch musikalisch sehr aktiv bin.

Julia Nastasi

"Leben ist das, was passiert, während wir andere Pläne machen." Dieser Satz charakterisiert wohl mit am Besten, wie ich zu meiner jetzigen Tätigkeit kam. Was Anfang 2006 ursprünglich als Urlaubssemester geplant war, hat sich inzwischen seit über einem Jahr zur Vollzeittätigkeit entwickelt. Aber von was spreche ich hier eigentlich ?? Nun, eigentlich war es ja Alex, der in der Zeit meiner Jobsuche die Anzeige las, dass im Mai ein neues Tagestourenbüro in Heidelberg seine Pforten öffnen würde und dass noch Büroangestellte gesucht würden.
Menschenmenge
Bildquelle www.aboutpixel.de

Warum also nicht ... Ich bewarb mich und was soll ich sagen - innerhalb weniger Tage hatte ich den Job. Was sollte mich alles erwarten ?
Nun, in erster Linie ein ziemlich Auf und Ab in den ersten 3 Monaten. Ich arbeitete zunächst mit unserer damaligen Chefin zusammen. Was sich zunächst nett gestaltete, ging von jetzt auf gleich rapide bergab und sie bekam die Kündigung. Da hatten wir natürlich alle erst ein bisschen Angst. Aber ich bin noch immer hier und schicke mal mehr, mal weniger Touristen auf Tagestouren nach Rothenburg, Baden-Baden, in den Schwarzwald, nach Strasbourg, immer wieder gerne an den Rhein auf Bootstour oder unsere Fahrer und Tourguides zeigen ihnen Heidelberg, diese wunderschöne Stadt der Romantik, in der sicher nicht nur ich mein Herz verloren habe. Wir arbeiteten zunächst sehr eng mit unserem Büro in Frankfurt zusammen, wohin wir auch nachts unser Telefon weiterleiten. Es kann dann passieren, dass über Nacht Buchungen reinkommen, die wir dann tagsüber bearbeiten. Immer mal wieder passieren lustige Dinge, es kommt auch mal zu chaotischen Situationen, aber letzten Endes waren doch ... na, sagen wir mal ... 99,9% der Gäste am Ende zufrieden, teilweise sogar so, dass sie weitere Touren buchten oder uns weiter empfahlen. Davon leben wir, so macht das Spaß.
Da waren wir also, 2 Vollzeitangestellte und eine Aushilfe. Es gab Gespräche und Pläne, wir teilten die Arbeit gerecht auf. Ich selbst war noch erstaunlich lange der Meinung, dass alles perfekt liefe. Um es kurz zu machen: "Es ist nicht alles Gold, was glänzt." - dieser Satz trifft es dann wohl am Besten. Unsere Aushilfe war mit dem Studium an einem Punkt angekommen, an dem sie sich exklusiv darum kümmern musste. Auch meine Kollegin bekam die Kündigung. Für mich persönlich erstmal ein Schock, denn nun war ich erstmal ganz allein. Ich habe aus dieser Situation sehr viel lernen dürfen - so sehe ich es inzwischen. Ich lernte, wir man Personal sucht und es anleitet. So arbeite ich derzeit mit einer sehr netten Studentin zusammen, mit der ich wirklich ein Team bilde. Und ich ... schmeiße im Prinzip den Job von 3 Leuten alleine ... aber da ich, was sowas angeht, an meinen Aufgaben wachse ... hab ich auch das gut im Griff. Und wenn ich mal die Launen des Chefs vergesse, die mich ab und zu überraschen, dann haben wir doch eine gute Zeit :)
Es gibt Neues zu diesem Thema: Im Sommer 2008 habe ich durch die Auflösung des Büros mit meiner Arbeit im Tourismus aufgehört. Es war eine gute Zeit, eine wertvolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Aber es war Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen und das habe ich getan: Seit August 2008 arbeite ich in einer orthopädischen Praxis als Helferin mitten in Sandhausen - wer hätte das gedacht, das Stadtkind Julia arbeitet in einem "Dorf" ;-)
Update Juli 2009: Wer hätte das gedacht - ich lerne den Dialekt ... ich verstehe inzwischen fast alles und letztens rutschte mir doch tatsächlich in einer Probe ein "Des mescht nix" (auf gut Deutsch "Macht nichts") raus ... meine Sänger haben nicht schlecht gestaunt ;-) Und damit ich immer mal wieder einen Anreiz habe, diese Seite zu erweitern, mach ich jetzt Schluss ;-)

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