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Julia Nastasi im Diesneyland Paris Sommer 2007

Kurzmitteilungen

Chorleitung
Chorleitung ist das Dirigieren eines Chores, sowohl bei der Probe als auch bei Aufführungen. Sie umfasst in der Regel zusätzliche Aufgaben, die der musikalischen Arbeit zugute kommen, z. B. die stimmliche und musikalische Ausbildung der Chorsänger, die Auswahl der aufzuführenden Stücke, das Organisieren von Konzerten und anderes. Quelle
Aufgaben einer Chorleitung
Die Aufgaben der Chorleitung lassen sich in mehrere Teilbereiche aufgliedern, die allerdings nicht zwingend von ein und derselben Person ausgeführt werden müssen und je nach Art und Ambitionen des Chores unterschiedlich gewichtet ausfallen.
  • musikalische Leitung / Dirigat
  • Durchführung der regelmäßigen Probenarbeit (Didaktik, Methodik)
  • Durchführung von Stimmgruppenproben
  • Korrepetition (Begleitung / Unterstützung der Chorproben am Klavier)
  • chorische Stimmbildung, Einzelstimmbildung
  • inhaltliche Fragen (Literaturauswahl)
  • organisatorische Belange (Probentermine, Werbung, Konzerte, Chorreisen)
  • Nachwuchsarbeit (Kinderchor, Vorchor)
  • beratende Betreuung in Konfliktsituationen unter Chormitgliedern
  • Orchesterleitung im Rahmen von Oratorien und anderen chorsinfonischen Werken (oft mit Kammerorchester)
  • Quelle
    Hannover
    Und hier komme ich ursprünglich her, da hab ich auch mein schönes Hochdeutsch her ;-)
    Kirche
    Sandhausen, unsere schöne Gemeinde, in der ich auch musikalisch sehr aktiv bin.

    Woran mein Herz hängt

    Sicher stellt ihr euch die Frage, ob jemand, der im Grunde den ganzen Tag 150 % gibt, auch mal was anderes tut als immer nur Gas zu geben. Aber klar, ohne einen Ausgleich wäre ich schon lange durchgedreht ;-)
    Für mich ist das die Musik. Schon mit 3 Jahren saß ich in der musikalischen Früherziehung und habe die Grundlagen gelernt - mit ein bisschen Orgel, viel Gesang, Rhythmusspielen, kleinen Auftritten ... das war alles sehr lustig. Als das vorbei war, stellte sich die Frage, ob ich weitermachen will, wenn ja, was ... ich entschied mich für die Geige. Erst hatte ich eine sehr liebe Lehrerin, die mich als Kind gut betreuen konnte. Als ich älter wurde, ging ich zu einer Russin, die mir letztendlich den Feinschliff gab. Sie war sicher sehr streng, das hat mir total geholfen, denn bei ihr galt keine einzige Ausrede ;-) Gleichzeitig nahm ich Klavierunterricht.
    Mit 14 ging ich in den Kirchenchor. Ein paar Jahre später wurde mir wegen meines großen musikalischen Talents ein Chorleiter-Grundkurs angetragen, den ich mit großer Begeisterung annahm. Es machte mir viel Spaß, auch am gestalterischen Teil der Chorarbeit teilzuhaben und so belegte ich einige Kurse, bis ich mich nun seit einigen Jahren "Chorleiterin" nennen darf. Schon in Hannover lernte ich die Arbeit mit einem großen Chor - im Schnitt hatten wir 80 Sänger und Sängerinnen. Schon beim Umzug nach Heidelberg verkleinerte sich mein Wirkungskreis. Nun bin ich in Sandhausen und hier ist der Chor ziemlich klein. Was sich zunächst wie ein Abstieg anfühlte, stellte sich als große Herausforderung heraus - das habe ich vielen Gesprächen mit meinem Mann Alexander zu verdanken. Hier kann ich mein Können beweisen - vor einem Chor zu stehen und ständig aus den Vollen schöpfen, das ist keine Kunst - sich vorne hinstellen und Basisarbeit in der Stimmbildung leisten, das ist mal was. Wir sind ein schlagkräftiges Team aus drei Chorleitern und jeder kann seine Talente einbringen. Inzwischen kann ich voller Stolz sagen, dass wir schon viel geschafft haben. Wir können uns an immer größere Sachen trauen. Ich bin sehr gespannt, was wir noch alles auf die Beine stellen ...
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